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Pokemon GO erklärt + Fundorte

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Inhalt

Wenn du selber nicht seit einigen Wochen im Pokeball gefangen warst, hast du sicherlich mit bekommen das PokemonGo die Weltherrschaft [echo] eh.. den App-Markt übernommen hat. Alle fangen Pokémon. Selbst der blaue Vogel stinkt dagegen ganz schon ab…

Ganz so cool wie in der Eingangsszene sieht das aber in Echt nicht aus… Was wir von außen halt nicht sehen ist das was auf dem Bildschirm passiert. Die neue App nutzt Augemented Reality um die 3D Monster aus der Serie Pokémon perfekt auf die Umgebung zu projizieren. Man kann sie fangen und sammeln, in Arenen kämpfen und irgendwann auch gegen andere Trainer kämpfen. Aktuell sind das 151 Stück, aber die Entwickler Niantic (der nervige Ladescreen) werden noch viel mehr raushauen – wenn sie weiterhin so erfolgreich bleiben wollen.

Wie es bei jedem Trend Leute gibt, die es schon vor 10 Jahren gehabt haben, gibt es auch Leute die genervt auf Trends reagieren. Das macht aber nichts, denn auch diese Person lassen sich irgendwann von einem Trend fangen – den davon gibt es genügend.

Aber warum ist das Spiel so populär? Wieso funktioniert so ein Sammel-Trend, zum Beispiel in diesem Fall: Pokémon zu fangen?

Grundsätzlich weil wir von Angst getrieben werden. Die Angst etwas Angesagtes zu verpassen – nicht mit reden zu können. Psychologen nennen das auch FOMO „fear of missing out“. Man könnte ein Außenseiter werden – etwas Positives verpassen. Das ist erstmal der Grund wieso wir uns die App anschauen. Wir sind dann ein Teil von ihnen.

Wenn man die App erstmal hat, geht das große Sammeln los. Und wir mögen es Dinge zu sammeln. Die einen sammeln Euro-Münzen, andere Sammeln historische Taschenrechner. Okay, nein. Aber halt Pokémon, und die stauben nicht im Schrank ein, sondern sind jeden Tag dabei. Zumindest für die 30 Minuten Akku die man bei der App hat. Ein Pokémon in der App zu fangen stellt sich nicht als schwierig heraus. Schnell sammelt man die ersten Pokémon. Das Hormon Dopamin wird ausgeschüttet. Ein Erfolgsgefühl für unser Gehirn, das uns noch mehr motiviert weiter zu machen. Neben unseren täglichen Herausforderungen gute Leistungen in Schule oder Job zu erbringen, scheint PokémonGo der einfachere Weg „gut“ zu sein oder halt besser als andere.

Oh.. Entschuldigt. Denn nach Russell Belk, ein Experte für die Psychologie hinter der Sammelleidenschaft, streben wir keine vollständige Sammlung an, sondern eine größere und bessere als andere. Für PokemonGo heißt das – wir vergleichen uns nach der Menge und den Leveln der Pokémon nicht danach wie vollständig sie ist.

Wenn man nun mehr als nur Ratfratz oder Taubsi in seiner Liste haben möchte, kommt nicht drum herum sein geliebtes Heim zu verlassen. Denn die digitalen Wesen erscheinen überall. Man soll je nach Ort verschiedene Pokémon Typen besser finden können. Zum Beispiel am Wasser Wasser-Pokémon.

Und genau das ist der zweite Grund wieso PokémonGo so gut funktioniert. Früher zu meiner Grundschulzeit waren Pokémon Karten sammeln voll im Trend. Für heutige Sammelkarten gibt es kaum noch Interesse. Was ist denn nun anders? [ding] Richtig! Die physikalische Aktivität! Gerade das Spiel rausgehen, sich bewegen macht es zu etwas Besonderem. Man trifft automatisch auf neue Leute und neue Orte die man so vielleicht nicht besucht hätte. Der schlanke Gang fördert die Produktion des Glückshormons Endorphin und tut unserer Fitness etwas Gutes. Kurz gesagt: es macht uns glücklich.

Und das ohne wirkliche Grenzen, was auch zu den Erfolgsmethoden von PokemonGo zählt.

Die eigentliche Nutzung ist kostenlos und rund um die Uhr verfügbar (wenn nicht gerade mal die Server down sind…). Nur optionale In-Game Käufe könnten das Portomaine schrumpfen lassen. Wir können also zu jeder Zeit, ohne wirkliche Einschränkungen – aber mit einem riesigen Externen Akku auf die Jagd gehen.

Wenn wir dann etwas Seltenes oder Gutes gefangen haben, können wir, dank der digitalen App, unseren Erfolg über soziale Netzwerke im Internet feiern. Wir bekommen Anerkennung. Was uns Lust auf mehr gibt. Wir hören nicht auf.

Bin ich nun süchtig, wenn ich gerne PokemonGo spiele? Nein, höchstens so süchtig wie nach Autos oder Schuhen. Wir geben vielleicht zu viel Zeit oder halt auch Geld dafür aus. Es ist aber nicht dieselbe Sucht wie Rauchen oder Alkohol. Das wären chemische Süchte die auf Substanzen zurückzuführen wären und Änderungen des Verhaltes zur Folge hätten. Das Pokémon zu so einer Sucht werden könnte, in denen Sammler andere gefährden würden um etwas zu fangen, ist ehr die Ausnahme. Sie gefährden ehr sich selbst.

Die neue Augemented Reality ist eine faszinierende Technologie mit Zukunftspotential, die zu vor unbekannt und nun populärer gemacht wurde. Es ist noch nicht perfekt, aber ein Anfang. Und vor allem für die meisten etwas Neues, dass unsere Neugier weckt. Die Kindheitsphantasie – Pokémon im echten Leben zu fangen – lockt auch ältere Spieler an.

Zusammenfassend kann man sagen, das PokemonGo deswegen so beliebt ist, weil es sich positiv auf unseren Geist und Körper auswirkt. Dieser Meinung sind auch Kardiologen und Psychologen. Auf der anderen Seite zwingt uns die App ständig auf den Bildschirm zu starren, was witzig – aber auch gefährlich werden kann. Durch Updates und neue Gadgets wird das Spiel noch eine ganze Weile spannend bleiben. Außerdem werden nach und nach neue Pokémon dazu kommen um das Sammelfieber neu aufblühen zu lassen.

Wieso spielst du eigentlich PokemonGo oder wieso nicht? Schreibe deine Meinung gerne in die Kommentare. So… und ich habe noch eine Rechnung mit Shiggy offen.

Pokemon Fundorte

Pokémon-Typ Biom Beispiele
Normal Bahnstrecken, Bibliotheken, Fitnesscenter, Grenzen, Plätze, Freizeitareale, Fußgängerwege, Fußwege, Geschäfte, Hauptstraßen, Hochschulen, Hotels, landwirtschaftliche Flächen/Felder, Nebenstraßen, Schule, Sportanlagen, Stadion, Straßen, Universitäten Chaneira, Ditto, Dodu, Evoli, Kangama, Mauzi, Porenta, Rattfratz, Schlurp, Tauros
Feuer Wohngebiete Fukano, Magmar, Ponita, Vulpix
Wasser Docks, Entwässerungsgräben, Fluss, Flussufer, Gewässer, Hafenbecken, Kanäle, Ozean, Seen, Staubecken Enton, Flegmon, Goldini, Jurob, Karpador, Krabby, Lapras, Muschas, Quapsel, Seeper, Sterndu, Tentacha
Pflanze Ackerland, Bauernhöfe, Gärten, Golfplätze, Gras und Wiesen, Hof, Landmasse, Naturschutzgebiete, Parks, Spielplätze, Wald, Wege, Wohngebiete Knofensa, Myrapla, Owei, Tangela
Flug Ackerland, Bauernhöfe, Gärten, Gras, Hof, Naturschutzgebiet, Parks, Wald Habitak, Taubsi
Käfer Ackerland, Bauernhöfe, Gärten, Golfplätze, Hof, Naturschutzgebiet, Parks, Spielplätze, Wald, Wege Bluzuk, Hornliu, Paras, Pinsir, Raupy, Sichlor
Elektro Gewerbeparks Elektek, Pikachu, Voltobal
Gestein Autobahnen, Gebäude, Gewerbeparks, Landmasse, Parkplätze, Schienen, Stadtgebiet, Steinbruch Kleinstein, Onix
Gift Moor, Sumpf Nidoran, Rettan, Sleima, Smogon, Zubat
Eis Gletscher, Gras Rossana
Geist Friedhof Nebulak
Kampf Fitnesscenter, Stadion Kicklee, Machollo, Menki
Psycho Krankenhäuser Abra, Pantimos, Traumato
Fee berühmte Urlaubsplätze, Friedhof, Kirchen und weitere religiöse Gebäude, Sehenswürdigkeiten, Wahrzeichen Piepi, Pummeluff
Drache berühmte Urlaubsplätze, Sehenswürdigkeiten, Wahrzeichen Dratini
Boden Bach, Flughafen und Rollfelder, Graben, Land, Landmasse, Parkplätze, Schienen, Spielplätze, Stadtgebiet Digda, Phanpy, Rihorn, Sandan, Tragosso
Stahl Gebäude, Schienen Magnetilo